5 Finanz-Fehler, die ich als berufstätiger Vater gemacht habe
(und wie du sie vermeidest)
Als ich vor ein paar Jahren Vater wurde, war ich voller Pläne: Geld sparen, Rücklagen aufbauen, für die Familie vorsorgen.
Die Realität? Am Ende des Monats war das Geld weg. Immer. Und ich hatte keine Ahnung, wo es geblieben war.
Heute – nach einigen schmerzhaften (und teuren) Lektionen – weiß ich: Es lag nicht am Einkommen. Es lag an meinen Finanz-Fehlern.
In diesem Artikel teile ich die 5 größten Fehler, die ich gemacht habe – und vor allem: Wie du sie vermeiden kannst.
❌ Fehler #1: „Ich hab doch noch genug auf dem Konto“
Früher habe ich einfach aufs Konto geschaut: „Noch 800€ drauf? Passt, dann kann ich mir das neue Tablet holen.“
Das Problem: Ich habe nie eingeplant, dass in 2 Wochen die Miete abgeht. Oder die Versicherung. Oder die Kita-Gebühren.
Das Ergebnis: Dispo. Jedes. Verdammte. Mal.
✅ Die Lösung:
Ich habe aufgehört, auf den Kontostand zu schauen. Stattdessen nutze ich ein Budget-System, das mir zeigt:
- Wie viel Geld wirklich „frei verfügbar“ ist
- Welche festen Kosten noch kommen
- Wie viel ich maximal ausgeben kann, ohne ins Minus zu rutschen
Tool: Eine simple Excel-Tabelle reicht. (Oder du nutzt ein fertiges System – dazu gleich mehr.)
❌ Fehler #2: „Ich spare, was am Monatsende übrig bleibt“
Spoiler: Es bleibt nie etwas übrig.
Ich dachte, ich könnte einfach „sparsam leben“ – und dann das Restgeld zur Seite legen. Aber irgendwie war am Monatsende immer alles weg.
Das Ergebnis: Null Rücklagen. Null Notgroschen. Null finanzielle Sicherheit.
✅ Die Lösung:
„Pay yourself first“ – das hat alles verändert.
Ich habe einen automatischen Dauerauftrag eingerichtet: Am 1. des Monats gehen automatisch 100€ auf mein Sparkonto.
Der Trick: Das Geld ist weg, bevor ich es ausgeben kann. Nach 3 Monaten hatte ich meinen ersten Notgroschen von 300€. Nach 6 Monaten 600€.
Klingt wenig? War für mich ein riesiger Fortschritt.
❌ Fehler #3: „Versicherungen? Kümmere ich mich später drum“
Ich hatte keine Ahnung, welche Versicherungen ich wirklich brauche. Also habe ich… nichts gemacht.
Das Problem: Als mein Sohn ins Krankenhaus musste (Gott sei Dank nichts Schlimmes), war ich heilfroh, dass die Krankenversicherung lief. Aber: Berufsunfähigkeitsversicherung? Fehlanzeige.
Das Ergebnis: Ich hatte keine Absicherung für den Ernstfall. Ein gefährliches Spiel.
✅ Die Lösung:
Ich habe mir 3 Stunden Zeit genommen (ja, wirklich nur 3 Stunden) und eine Versicherungs-Checkliste abgearbeitet:
- ✅ Krankenversicherung (Pflicht, klar)
- ✅ Privathaftpflicht (Pflicht für Familien!)
- ✅ Berufsunfähigkeitsversicherung (Falls ich nicht mehr arbeiten kann)
- ✅ Risikolebensversicherung (Für meine Familie, falls mir was passiert)
- ❌ Restliche Versicherungen (Handyversicherung, Reisegepäck etc.) → gekündigt
Ergebnis: Ich zahle jetzt weniger, bin aber besser abgesichert.
❌ Fehler #4: „Dispo ist doch nicht schlimm“
Oh doch. Dispo ist schlimm.
Ich hatte jahrelang einen Dispo von ca. 1.200€. „Ist ja nur kurzfristig“, dachte ich. Spoiler: Es war nie kurzfristig.
Das Problem: Dispo-Zinsen liegen bei 8-12% pro Jahr. Ich habe quasi 100€+ pro Jahr verschenkt – nur für geliehenes Geld.
✅ Die Lösung:
Ich habe den Dispo mit der Schneeball-Methode abgebaut:
- Budget erstellt (siehe Fehler #1)
- Jeden Monat 100-150€ extra in den Dispo-Abbau gesteckt
- Nach 8 Monaten war ich raus
Wichtig: Parallel habe ich einen kleinen Notgroschen aufgebaut (50€/Monat), damit ich nicht sofort wieder in den Dispo rutsche.
Heute: Dispo ist auf 0€. Und bleibt da.
❌ Fehler #5: „Finanzplanung ist zu kompliziert“
Lange Zeit dachte ich: „Finanzplanung ist nur was für Leute mit BWL-Studium oder viel Geld.“
Das Problem: Ich habe mich gar nicht erst damit beschäftigt. Keine Ahnung von ETFs, Altersvorsorge, Vermögensaufbau.
Das Ergebnis: Ich habe Jahre verschenkt, in denen ich hätte anfangen können zu sparen und investieren.
✅ Die Lösung:
Ich habe aufgehört, mir Finanzplanung als „Raketenwissenschaft“ vorzustellen. Finanzplanung ist simpler, als du denkst:
- Schritt 1: Überblick verschaffen (Einnahmen, Ausgaben, Schulden)
- Schritt 2: Budget aufstellen
- Schritt 3: Automatische Sparraten einrichten
- Schritt 4: Langfristig denken (ETF-Sparplan, Altersvorsorge)
Ich habe dafür einen Kurs genutzt, der genau das Schritt für Schritt erklärt: Money Mastery.
Keine Werbung, sondern ehrliche Empfehlung: Der Kurs hat mir geholfen, meine Finanzen endlich in den Griff zu bekommen.
💡 Was ich heute anders mache:
- ✅ Ich arbeite mit einem festen Budget-System
- ✅ Ich spare automatisch 100€/Monat (bevor ich etwas ausgebe)
- ✅ Ich habe die wichtigen Versicherungen (und nur die)
- ✅ Ich bin schuldenfrei (Dispo auf 0€)
- ✅ Ich habe einen ETF-Sparplan (50€/Monat für Altersvorsorge)
Das Ergebnis nach 12 Monaten:
- 500€ Notgroschen
- 1.200€ Dispo abbezahlt
- 2.500€ Rücklagen
- Durchschnittlich 200€/Monat mehr zur Verfügung
Fazit: Du musst nicht perfekt sein – nur starten
Ich bin kein Finanz-Experte. Ich bin ein ganz normaler Vater, der jahrelang Fehler gemacht hat.
Aber ich habe etwas gelernt: Du musst nicht perfekt sein. Du musst nur anfangen.
Ein einfaches Budget-System, automatische Sparraten, ein bisschen Disziplin – das reicht schon.
Falls du nicht weißt, wo du anfangen sollst: Ich habe mit dem Money Mastery Kurs angefangen. Der hat mir geholfen, die ersten Schritte zu gehen – ohne Überforderung, ohne Fachchinesisch.
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